Sakralbauten
Denkmalkategorie

Gutskapelle Reuden

Über dieses Denkmal

Ernst Matthias Borcke, Oberstleutnant der Garnison- und Festungsstadt Dresden, sowie Erb-, Lehns- und Gerichtsherr auf Reuden Plieskendorf, der den Bau einer Privatkapelle in Reuden veranlasst hatte, stirbt im März 1728. Unter seinem Sohn Otto Bernhard Borcke, Appelationsrat am Hof in Dresden, wird 1729 die Gutskapelle eingeweiht, wie Gravuren an den historischen Leuchtern belegen. Im 20. Jahrhundert wurde das Gebäude stark vernachlässigt, schließlich drohten Abriss und Vernichtung des gesamten Dorfes durch den Braunkohletagebau. Nach der Wende wurde der Tagebau aufgelassen. Die Bemühungen um den Wiederaufbau der Gutskapelle bekamen Schwung, als 1997 der Förderverein Gutskapelle Reuden e.V. mit dem Ziel gegründet wurde, das Gebäude zu retten und vielfältig zu nutzen. Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Gottesdienste finden vom Frühjahr bis in den frühen Herbst hinein statt und werden gut besucht.

Denkmal, dem die DSD helfen konnte

Programm

Es hängt die Ausstellung "Risse und Überlagerungen" mit Malerei von Simone Ommert, Denkmalführungen durch Vereinsmitglieder werden nach Bedarf angeboten.