Salzsiedehaus und Salinenpark
Über dieses Denkmal
Aus der Blütezeit der Salzgewinnung im 18. Jh. stammt die umfängliche Salinenanlage mit dem einst fast 300 Meter langen Gradierwerk, die erste derartige Anlage in Westfalen. Die bis heute erhaltenen und renovierten Gebäude der Saline „Gottesgabe“ bilden ein in der Region einmaliges Ensemble, das zu den ältesten technischen Kulturdenkmälern Westfalens aus vorindustrieller Zeit gehört. Mittelpunkt ist das historische Salzsiedehaus mit erhaltenen Siedepfannen, Öfen und Salzlagern.
Programm
Innenbesichtigung des Salzsiedehauses: Die historischen Siedepfannen, Öfen und Salzlager wurden im 18. Jh. nach Planungen des Freiherrn J. F. von Beust errichtet. Zudem ist der Salzpavillon geöffnet. Außerdem gibt es Aktionen zum Korbflechten und Schausieden sowie eine Sonderführung.
Salz und Technik. Führung zur Energiegewinnung
Beginn
Erzählt wird die Geschichte der Energiegewinnung auf der Saline „Gottesgabe“ von der Muskelkraft bis zur Saline. Das im Jahre 2011 vom VDI Rheine restaurierte Turbinenhaus wird dabei besichtigt.
Schausieden
Beginn
An der Schausiedepfanne informieren die Salzsieder anschaulich, wieviel Geschick und Wissen es benötigt, um grobes Salz und schöne Kristalle zu gewinnen.
Kinder flechten kleine Körbe
Beginn
Im Salzsiedehaus können Kinder selbst kleine Salzkörbe flechten und so in die Vergangenheit eintauchen. Die historischen Siedepfannen, Öfen und Salzlager können besichtigt werden. Hier und im angrenzenden Museum für den Schriftsteller Josef Winckler sind die Live Speaker des Museums präsent und beantworten ganz individuell alle Fragen zur Geschichte und heutigen Nutzung des Denkmals.
