VILLA 102
Über dieses Denkmal
Die bewegte Geschichte der VILLA 102 stellt Bezüge zum großbürgerlichen Frankfurter Westend und dem jüdischen Leben in der Stadt, aber auch zu Vertreibung und Enteignung während des Nationalsozialismus her. Nach wechselnder Nutzung des Hauses in der Nachkriegszeit, unter anderem als Literaturhaus und jahrelangem Leerstand, hat die KfW das Gebäude 2012 erworben und denkmalgerecht saniert. Seit ihrer Wiedereröffnung ist die VILLA 102 die Plattform für Kultur und Dialog der KfW und ihrer Stiftung.
Programm
Ein jeder kennt den Weg nach Haus
Zeiten
Laura Vollmers gibt in einer Führung einen Einblick in das Leben der Familie Sondheimer, die einst in der VILLA 102 lebte, bis sie 1932 Deutschland verlassen musste. Es ist die Geschichte einer jüdischen, Frankfurter Familie, des großbürgerlichen Lebens im Westend, aber auch der Vertreibung und Enteignung im Nationalsozialismus – verwoben mit der über hundertjährigen Chronik der VILLA 102.
Ein Gebäude als Zeitzeuge - die VILLA 102
Zeiten
Die Führung mit Silke Westerhoff von der KULTUROTHEK beschäftigt sich u.a. mit den Bewohner*innen der Villen aus der Zeit des Großbürgertums im Frankfurter Westend. Die VILLA 102 – ein Zeugnis dieser Zeit – ist vielen Frankfurter*innen als Literaturhaus mit legendärem Café bekannt sein. Die Führung gibt einen Einblick in die bewegte Geschichte des historischen Denkmals an der Bockenheimer Landstraße.


