Festung Dömitz
Über dieses Denkmal
Als Festung Dömitz wird die Zitadelle der ehemaligen befestigten Idealstadt Dömitz bezeichnet. Von 1559-65 errichtet, ist sie heute die einzige vollständig erhaltene pentagonale Zitadelle der Renaissance in Norddeutschland. Sie gehört zu den besterhaltenen Flachlandfestungen in Nordeuropa. Aufgrund ihrer sehr hohen landes- und militärgeschichtlichen sowie kunsthistorischen Wertigkeit kommt der Festung Dömitz eine besondere nationale Bedeutung zu.
Programm
Festung Dömitz entdecken – Kostenfreie Führung am Tag des offenen Denkmals Anlässlich des Tags des offenen Denkmals lädt der Zweckverband Kulturdenkmäler Ludwigslust-Parchim am Sonntag, 13. September, zu einer kostenfreien Führung durch die Festung Dömitz ein. Beginn ist um 14 Uhr an der Zugbrücke. Gemeinsam mit Gästeführer Hartmut Brun begeben sich die Teilnehmenden auf eine rund einstündige Reise durch die spannende Geschichte der einstigen Grenzfestung an der Elbe, die später Landesstrafanstalt wurde und in welcher Fritz Reuter, der bedeutende niederdeutsche Dichter, von 1839 bis 1840 das letzte Jahr seiner „Festungstid“ verbrachte. Als einziger vollständig erhaltener Festungsbau der Renaissance in Norddeutschland zählt die imposante pentagonale Flachlandfestung heute zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Region. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Festung damals und heute & Biwak
Beginn
Der Förderkreis Festung Dömitz e.V. informiert über die Historie und den Weg in die Zukunft zum Erhalt der Festungsanlage Dömitz. Zudem hat der Verein Lützower Jäger eingeladen, die ebenfalls eine Reise in die Vergangenheit bieten. Sie richten ein Biwak ein, in dem das Lagerleben der Soldaten nachgestellt wird. Unterstützt vom Zweckverband Kulturdenkmäler Ludwigslust-Parchim und der Stadt Dömitz.
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