Katholische Pfarrkirche St Nikolaus
Über dieses Denkmal
Die Kirche wurde 1750 an der Stelle einer Vorgängerkirche neu errichtet. Der Saalbau besitzt ein Muldengewölbe mit Deckenmedaillons, einen dreiseitig geschlossenen Chor sowie einen Westturm mit barocker Haube. Die Ausstattung aus der Erbauungszeit ist nahezu vollständig erhalten und zählt zum sogenannten „Hadamarer Barock“. Zur Ausstattung gehören außerdem eine zweigeschossige Westempore mit Brüstungsmalereien sowie die historische Johann-Christian-Köhler-Orgel von 1754. Die Raumfassung aus der Zeit um 1810 wurde später rekonstruiert.
Programm
Vier kurze Spielszenen an vier Standorten rund um die Kirche laden zur Entdeckung ein. Im Anschluss gibt es eine Ausstellung in der Kirche sowie einen kleinen Imbiss.
Hinweise
Treffpunkt: vor dem Eingang der Kirche.
Dauer: ca. 1,5 Stunden.
Kurze Strecke innerhalb des Dorfes auf befestigten Wegen mit nur leichtem Anstieg; für Rollstühle geeignet.
Sitzgelegenheiten sind stellenweise vorhanden.
Das tragische Schicksal einer Magd im 18. Jh.
Zeiten
Anna Maria Hering aus Ailertchen im Westerwald war im 18. Jahrhundert Dienstmagd im „Welschen Bierhaus“ in Haintchen. Im Februar 1766 wurde sie des Kindsmords bezichtigt. Pfarrer und Frühmesser wollten ihr zur Flucht verhelfen, konnten die Magd aber lediglich in die Kirche in Sicherheit bringen. Schließlich wurde sie an die weltliche Obrigkeit überstellt, womit sich ihre Spur verliert. Das tragische Schicksal der Anna Maria Hering wird in vier Spielszenen rund um die Kirche vorgestellt.
Hinweise
Treffpunkt: vor dem Eingang der Kirche.
Dauer: ca. 1,5 Stunden.
Kurze Strecke innerhalb des Dorfes auf befestigten Wegen mit nur leichtem Anstieg; für Rollstühle geeignet.
Sitzgelegenheiten sind stellenweise vorhanden.


