Ehemalige Erfelder Synagoge
Über dieses Denkmal
Ehemalige Synagoge der jüdischen Gemeinde in Erfelden. Sie wurde 1877 geweiht. Hier lebten in den zwanziger bis Anfang der dreißiger Jahre des 20. Jhs noch 35 Juden. Mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten begann 1933 der Antisemitismus an Boden zu gewinnen. An ein gedeihliches Leben für Menschen jüdischen Glaubens war nicht mehr zu denken. Im Jahr 1937 musste daher die jüdische Gemeinde ihre Synagoge unter dem Druck der für Juden unhaltbar gewordenen Lebensumstände verkaufen.
Programm
Ab 10:30 Uhr kann die ehemalige Synagoge besichtigt werden. Um jeweils 11 Uhr, 13 Uhr und 14:30 Uhr findet ein Vortrag zum jüdischen Leben in Riedstadt-Erfelden in den 1920er und 1930er Jahren statt. Zum Abschluss tritt das Musiker-Duo „Bohei“ um 16 Uhr auf. Beschreibung: Bohei – Musik von überall und nirgends. Was verbindet eine Klezmer Hora mit einer rumänischen Sirba? Was einen finnischen Tango mit einem jiddischen Lied? Das Duo Bohei erforscht die sanften und wilden Klänge der Musik Osteuropas mit gelegentlichen Ausflügen zum Tango Argentino und der französischen Musette). Der Eintritt ist frei, Spenden sind sehr gerne willkommen.
Hinweise
Bitte beachten Sie, dass das WC im ersten Obergeschoss liegt und nur durch eine sehr steile alte Treppe erreichbar ist; der Hauptraum ist ebenerdig erreichbar.
Konzert mit dem Duo „Bohei“
Beginn
Kontakt
Vortrag zum jüdischen Leben
Zeiten
Um jeweils 11 Uhr, 13 Uhr und 14:30 Uhr findet ein Vortrag zum jüdischen Leben in Riedstadt-Erfelden in den 1920er und 1930er Jahren statt.
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