Wohnbau & Siedlungen
Denkmalkategorie

Frühherrenhaus

Über dieses Denkmal

Das Frühherrenhaus wurde 1591 als Dekanatsgebäude des Dionysiuskapitels unter Dechant Adolf Hanebohm errichtet und diente als Repräsentationsgebäude des einflussreichen und gut situierten Stiftes, bis dieses 1810 auf Grund des Reichdeputationshauptschlusses aufgelöst wurde. 1811 verkauft der Preußische Staat das Gebäude an Pfr. Heidsiek als Wohnhaus. 1852 übernahm der „Herforder Verein für Leinen aus reinem Hanfgespinst“ das Haus, das schließlich an die Firma „Weddigen & Menckhoff“ überging. Ab 1902 wurde es zur Zigarrenfabrik und 1931 schließlich zum Gemeindehaus. Von 2003 bis 2005 wurde das Haus grundsaniert und dabei die Renaissancediele mit ihrem Prunkkamin und den großen vierbahnigen Fenstern wiederhergestellt. Der hintere Teil des Hauses wurde im Stil des 19. Jahrhunderts renoviert.

Programm

Das Frühherrenhaus ist zur Besichtigung geöffnet. Gleichzeitig werden in den Räumlichkeiten Kaffee, Tee und Kuchen zu familienfreundlichen Preisen angeboten.