Haus zur Goldenen Wappe
Über dieses Denkmal
Bei dem Haus "Zur goldenen Wappe" handelt es sich um den ehem. Chorherrenhof von St. Stephan. Der zweiflügelige in Massivbauweise errichtete Bau auf Winkelgrundriss steht auf steil abfallendem Gelände und tritt talwärts zur Stadt als breitgelagerter Längsbau mit zwei an den beiden äußeren Gebäudeecken hervortretenden satteldachgedeckten Vorbauten in Erscheinung. Das 1618 bis 1622 errichtete Anwesen ist frühbarocken Architekturformen verpflichtet. Über dem Eingangsportal zum Unteren Stephansberg orientiert ist ein um 1718 erneuertes Vollwappen des Fürstbischofs Johann Gottfried von Aschhausen angebracht. Das Gebäude erfuhr um 1736 vornehmlich im Inneren eine barocke Ausgestaltung, vermutlich durch Johann Jakob Michael Küchel. Den Abschluss des Wirtschaftshofes zum Oberen Stephansberg hin bildet eine massive hohe Einfriedungsmauer mit aus Haustein umfasster Toreinfahrt. Das südöstliche pultdachgedeckte Nebengebäude stammt aus dem 17. /18. Jh.
Programm
Führungen Gebäude, Innenhof und Garten
Zeiten
Die Führungen durch die Eigentümerin und Architektin Frau Marion Zachert beginnen im Innenhof mit Erläuterungen zum Gebäude allgemein, zu den Remisen und zur Sonnenuhr sowie zum Treppenhaus mit dem Böttinger-Wappen, und enden im Garten mit einem besonderen Blick über Bamberg.


