Gewerkschaftshaus der IGBCE
Über dieses Denkmal
Das Gewerkschaftshaus in der Inselstraße 6 wurde 1922 von Max Taut entworfen, im darauffolgenden Jahr errichtet und diente als Bundeshaus des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB). Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurde das Haus besetzt und der ADGB enteignet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude als Sitz des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) Groß-Berlin. In den Jahren 1997 und 1998 wurde das Haus einer umfassenden Restaurierung unterzogen und anschließend als Sitz des IGBCE-Landesbezirks Nordost sowie des Bezirks Berlin-Mark Brandenburg genutzt. Im Jahr 2018 bezog die Stiftung Arbeit und Umwelt der IGBCE das Gebäude. 2021 wurde das Haus Sitz der Abteilung Politik und Internationales sowie des Vorstandsbüros Berlin der IGBCE. Seit 2025 ist zudem die Kompetenznetz Transformationsberatung GmbH in dem Gebäude ansässig.
Programm
Geschichte & Architektur des Hauses
Beginn
In einer Führung erfahren Sie Details zur Geschichte des Hauses und zur Architektur von Max Taut, der das Haus 1922 entworfen hat. Heute dient das „Gewerkschaftshaus der IGBCE“ unter anderem als Standort der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie in Berlin.
Hinweise
Der Treffpunkt für die Führung ist vor dem Haus der IGBCE in der Inselstraße 6 an der Ecke Inselstraße/Wallstraße.
Lesung Uwe Neumahr: Die Buchhandlung der Exilanten
Beginn
In seinem Buch „Die Buchhandlung der Exilanten“ erzählt Uwe Neumahr eine Geschichte von Literatur, Verfolgung und zweier außergewöhnlicher Frauen. Adrienne Monnier und Sylvia Beach prägten mit ihren Pariser Buchhandlungen die literarische Avantgarde der 1920er-Jahre. Mit der deutschen Besatzung 1940 wurde ihr Umfeld zum Widerstandsort und zur Heimstatt intellektueller Exilanten. In Kooperation mit der Büchergilde.
Hinweise
Die Veranstaltung findet im 3. OG statt. Bitte melden Sie sich am Eingang der Inselstraße 6 (Ecke Inselstraße/Wallstraße) an.
Fotografieausstellung von Veit Mette
Beginn
Die Bilder des Bielefelder Fotografen Veit Mette zeigen Industrie nicht als statische Realität, sondern in einem Zustand des Übergangs. In der Ausstellung werden Fotografien aus großen deutschen Chemie-, Energie- und Papierindustriestandorten gezeigt. Der Fotograf ist anwesend und lädt ein, mit ihm über seine Bilder ins Gespräch zu kommen.
Hinweise
Die Veranstaltung findet im 3. OG statt. Bitte melden Sie sich am Eingang der Inselstraße 6 (Ecke Inselstraße/Wallstraße) an.


