Bergarbeitersiedlung Von der Heydt
Über dieses Denkmal
Die Grube Von der Heydt war von 1850-1932 in Betrieb. Sie zählte zu den innovativsten ihrer Zeit. Hier wurde 1862 erstmals die maschinelle Seilförderung "als die erste derartige Einrichtung auf dem Kontinent" in Betrieb genommen. Zur Unterbringung der einfachen Arbeiter der Grube Von der Heydt wurden drei Schlafhäuser für je 250 Bergleute und für die verheirateten Bergleute sog. Prämienhäuser errichtet. Ab 1870 wurde zudem eine repräsentative Bergbeamtensiedlung für 55 Beamte und ihren Familien mit unterschiedlichen Haustypen errichtet. Größe und Gestaltung spiegelte die strenge Hierarchie der Grubenbeamten wider. Im Verlauf der 1970-er Jahre wurden Teile der Siedlung abgebrochen. Der Widerstand der Bewohner stoppte jedoch den Abriss der gesamten Siedlung. Im Zuge der Aufrechterhaltung der Siedlung wurden die übriggebliebene Gebäude 1985 als authentisches Ensemble einer Bergbausiedlung im Saarrevier unter Schutz gestellt (Ruth Bauer, "Burbach und der Bergbau" in "Burbacher Gold").
Programm
Von der Bergbausiedlung zum attraktiven Wohnort
Zeiten
Jörn Wallacher, Forstwirt & Landschaftsplaner, und Dr. Hubertus Lehnhausen, Forstwirt, führen durch die Siedlung. Dabei bieten sich seltene Gelegenheiten, wie z.B. die Besichtigung der alten Kapelle im ehemaligen Schlafhaus. Ebenfalls gewähren die heutigen Eigentümer des ehem. Schulhauses, eines Beamtenwohnhauses und einer Direktorenvilla Zugang auf ihre Grundstücke. Dabei können Sie mit den Eigentümer ins Gespräch kommen und sich die Gebäude aus unmittelbarer Nähe anschauen.
Hinweise
Start der Führung sowie Parkmöglichkeiten vor der Zentrale des Saarforstes
Kontakt


