Continental-Hochhaus
Über dieses Denkmal
Das Hochhaus der Continental AG von Ernst Zinsser war 1953 das höchste Gebäude in Westdeutschland und ein weithin sichtbares Zeichen für den Aufschwung der Stadt. Mit den anderen Gebäuden auf dem Campus der LUH steht es unter Denkmalschutz. Seit Jahren wird es von Römeth Wagener Architekten vom Keller bis zum Dach umgebaut und saniert. Zwei Maßnahmen wurden 2025 fertiggestellt: Sanierung und Ergänzung von historischen Bodenbelägen (1.-14. OG); Erneuerung der WCs (1.-14. OG) und Rekonstruktion der Anlage im EG.
Programm
Sanierung Bodenbeläge
Beginn
In den Aufzugsvorbereichen wurden 1953 Bodenbeläge aus Kautschukplatten mit unterschiedlichen Mustern verlegt, die leider größtenteils nicht mehr erhalten und auch nicht fotografisch dokumentiert waren. Die vier noch übrig gebliebenen Böden waren stark beschädigt, außerdem asbesthaltig und mussten entsorgt werden. Zuvor wurden Farben, Formate und Gestaltungsprinzipien erfasst und analysiert. Auf dieser Grundlage wurden dann auch in den übrigen Geschossen Bodenbeläge nach neuen Entwürfen verlegt.
Erneuerung der WCs_Rekonstruktion der Anlage im EG
Beginn
Die WC-Bereiche entsprachen der 1953 vorherrschenden Zusammensetzung der Belegschaft (viele Männer, wenige Frauen). Sie wurden entkernt und mit neuer Aufteilung neu ausgebaut, hinzu kommen barrierefreie WCs in jeder 3. Etage und einige Unisex-WCs beim Veranstaltungsbereich im 14. OG. Im Erdgeschoss wird eine Anlage originalgetreu rekonstruiert, auf ursprünglichem Grundriss und mit den Originalfliesen. Die Gestaltung (Farben und Fliesenformate) ist angelehnt an den historischen Bestand.

