Denkmalbereich der Eisenbahnersiedlung in Falkenberg
Über dieses Denkmal
Die Eisenbahnersiedlung in Falkenberg ist ein eindrucksvolles Zeugnis des städtischen Aufstiegs vom einstigen Gutsdorf hin zum bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt zwischen Berlin und Dresden. Mit ihrer Entstehung ab 1897 dokumentiert sie ein durchdachtes Gesamtkonzept auf unregelmäßigem Straßengrundriss, das bis heute von hoher regionalgeschichtlicher Relevanz ist. Die damalige Baugenossenschaft entwickelte aus einem Gebäudegrundtypus verschiedene Varianten, die markante städtebauliche Akzente setzten und ein harmonisches, unverwechselbares Siedlungsgefüge schufen. Nach über 20 Jahren Leerstand, in denen wechselnde Investoren keine nachhaltigen Lösungen fanden, gelang es der Wohnungsbaugesellschaft Elsteraue im Jahr 2019, fünf Gebäude in der Friedrich-Engels-Straße zu erwerben. Damit war die Grundlage gelegt, einen zentralen Teil der Siedlung wiederzubeleben und die Entwicklung des Quartiers gelegen zwischen Bahnhof und Innenstadt systematisch voranzutreiben.
Programm
Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in die denkmalgeschützte Eisenbahnsiedlung und entdecken Sie Geschichte hautnah! Im Rahmen des Tags des offenen Denkmals laden wir Sie zu regelmäßigen Führungen durch das derzeit in Sanierung befindliche Gebäude in der Friedrich-Engels-Straße 16/18 ein. Erleben Sie, wie historische Bausubstanz erhalten und behutsam für modernes Wohnen weiterentwickelt wird. Auch die liebevoll gestalteten Innenhöfe der Friedrich-Engels-Straße 10/12 sowie 11/13 stehen an diesem Tag für Besucherinnen und Besucher offen und laden zum Verweilen ein. Der Förderverein „Brandenburgisches Eisenbahnmuseum Falkenberg (Elster) e. V.“ bereichert das Programm mit Wissenswertem zur Geschichte der Eisenbahnstadt Falkenberg/Elster und abwechslungsreichen Mitmachaktionen für Groß und Klein. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt – mit einer Auswahl an Speisen und Getränken können Sie den Tag in entspannter Atmosphäre genießen.


