Sakralbauten
Denkmalkategorie

St. Martin

Über dieses Denkmal

Die katholische Pfarrkirche St. Martin stamt aus dem frühen 13. Jahrhundert und wurde im sogenannten rheinischen Übergangsstil errichtet. Die Emporen mit ihren Spitzbögen, die Seitenschiffe, das Turmobergeschoss und der Chor wurden bereits im Stil der Frühgotik erbaut. Auffallend sind die großen Wandmalereien im Mittelschiff, die weibliche und männliche Heilige darstellen. Ihre Auswahl deutet die Geldgeber und Unterstützer des Baus an: die Stiftsdamen aus Düsseldorf-Gerresheim und der Kölner Erzbischof. Weitere Wandgemälde zeigen die Weihnachtsgeschichte und Szenen aus dem Leben des Heiligen Nikolaus. Aus dem 15. Jahrhundert stammen die beiden Gemälde der Kölner Tafelmalerei: der „Gnadenstuhl“ von 1461 und das Triptychon des Marienaltares von 1463, die ursprünglich für die Ratskapelle in Linz gedacht waren.

Programm

Die Linzer Kirche St. Martin enstand in einem mittelalterlichen Netzwerk aus Kunst und Macht, das seine Spuren im Bauwerk hinterlassen hat. In 30-minütigen Führungen erfahren Sie, was Stiftsdamen aus Düsseldorf-Gerresheim, ein Baumeister des Bonner Münsters und natürlich der Kölner Erzbischof als Landesherr zur heutigen Architektur von St. Martin Linz beigetragen haben.

Hinweise


An diesem Wochenende wird auch das Linzer Winzerfest gefeiert.